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Offida

Le Tombolaie di Offida
Le Tombolaie di Offida
Santa Maria della Rocca
Santa Maria della Rocca


Die Gemeinde gehört zur Vereinigung I borghi più belli d'Italia ("Die schönsten Orte Italiens"). 
Nach archäologischen Funden bei Offida wird angenommen, dass bereits in der Steinzeit eine Siedlung existierte.

Vermutlich im 9. Jahrhundert v. Chr. gründeten einige Picener, die aus einer Gruppe von Sabinern hervorgingen, Offida. Etwa im 3. Jahrhundert v. Chr. verschwand die Kultur der Picener mit dem Vordringen der Römer. Im 6. Jahrhundert n. Chr. eroberten die Langobarden Italien, Offida im Jahr 580 n. Chr.Santa Maria della Rocca. Einige Jahrzehnte später (7. Jahrhundert) wurde eine Burg in dieser Ortschaft so benannt. Etwa ab dem 9. Jahrhundert erlebte Offida durch die Benediktinermönche aus Farfa eine Landwirtschaftliche Blütezeit. In dieser Zeit wurde auch ein Rathaus und eine Stadtmauer errichtet. Im 13. Jahrhundert wurde Offida in einer Erwähnung Papst Urbans IV als Stadt bezeichnet. Es entwickelten sich offene Rivalitäten zweier herrschender Familien (Ghibellinen und Guelfen). 

Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts dauerten die Kämpfe an; 1533 wurde die gesamte Familie Baroncelli (Welfen) getötet. Offida entwickelte sich unter der Kontrolle der Kirche beständig weiter. Im Jahr 1808 wurde die Kirchenherrschaft durch Napoleon abgeschafft. Bereits 1815 wurde sie durch den Wiener Kongress wieder eingeführt. Es entstand eine Unterteilung in Stadtbezirke, eine Verwaltung (Bürgermeister, Gemeinderat, Stadtvogt, Dorfältester). Aber schon 1860 wurde das kirchliche Heer von Piemontesischen Truppen geschlagen und Offida wurde der Provinz Ascoli Piceno zugesprochen. Die Stadt Offida, bisher bäuerlich geprägt, wurde durch das Handwerk zunehmend industrialisiert.

Der Erste Weltkrieg hinterließ schweren Schaden. 1926 erhielt Offida eine elektrische Straßenbahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Industrialisierung und Modernisierung weiter entwickelt. Zudem setzte man auf das Handwerk und pflegte vor allem die Kunst und Verbreitung des Klöppelns.

Zu besuchen:

  • Kirche Santa Maria della Rocca sec. XI
  • Kloster S. Marco und Kirche S. Marco sec. XI-XII
  • Kirche "dell'Addolorata" sec. XV
  • Rathaus
  • Das ehemalige Franziskanerkloster befindet sich entlang der Via G. Garibaldi
  • Die Burgmauern
  • alte Krankenhaus sec. XIII
  • Klöppelmuseum