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Veranstaltungen

In den letzten Jahren hat sich durch die Feiern und Feste, die von den einzelnen italienischen Städten organisiert werden, das Interesse an einer neuen Art von Tourismus herausgebildet: der Gourmet- und Weintourismus. Besucher reisen durch Italien und besuchen Städte und kleine Ortschaften auf dem Lande, um Orte zu besichtigen, die sie noch nicht kennen, Orte mit verborgenen Kunst- und Kulturschätzen; aber vor allem, um an den Festivitäten der Region teilzunehmen. Im Piceno ist die Auswahl an von den Kommunen veranstalteten Aktivitäten und Events riesig; sie alle fördern das örtliche Handwerk, Traditionen und Folklore.


Ripatransone
veranstaltet alljährlich mit großem Erfolg drei wichtige Feste: "Il Cavallo di Fuoco" (Das Feuerpferd), "Le Vie di Bacco" (Die Wege des Bacchus), "Puzzle Gastronomico" (Gourmet Puzzle). Alle drei Feste ziehen zahlreiche Besucher an.

"Il Cavallo di Fuoco" - Das Feuerpferd (23. April 2017 abends)
Das "Feuerpferd" ("lu cavalla de fuoca" im örtlichen Dialekt) ist eine historische Aufführung, die jedes Jahr am Sonntag nach Ostern in Ripatransone (Ascoli Piceno) stattfindet.

Die Veranstaltung ist mit einem Feuerwerk verbunden, und für viele Ortsansässige hat sie eine starke emotionale Bedeutung. Das Fest zieht Tausende von Besuchern an, darunter Bewohner der Nachbarorte und Touristen aus Italien oder aus dem Ausland. 
Der Überlieferung nach entstand die Feier des "Pferdes" am 10. Mai 1682, dem Tag der feierlichen Krönung der Marienstatue.Ein Feuerwerksmeister aus der Stadt Atri war gerufen worden, um sich für das erste Spektakel etwas einfallen zu lassen. Er ritt auf einem Pferd, das über und über mit Feuerwerkskörpern behängt war. Auf diesem ritt er einige Male um den Marktplatz, wobei er Funken und andere seltsame Muster versprühte.Dies gefiel den "ripani", den Bewohnern Ripatransones, so gut, dass sie das Fest seitdem jedes Jahr veranstalten. Zunächst verwendeten sie weiterhin ein lebendiges Pferd.Später wurde das Pferd durch ein zweidimensionales Modell ersetzt. Dies war ursprünglich aus Holz und wurde bis 1932 von den stärksten Bürgern auf den Schultern herumgetragen.Einige Jahre danach fand man es dann einfacher, das Modell mit Rädern und einer Deichsel auszustatten und es von Freiwilligen in Schutzkleidung und entsprechendem Zubehör ziehen zu lassen.Im Jahre 1994 trat ein neues, blechumhülltes Pferd - nach dem Muster des vorherigen gearbeitet - an die Stelle seines hölzernen Vorgängers.